TFT-Bildschirm mit Dünnschichtentransistoren
TFT
steht für die Abkürzung "thin-film transistor";
in der Fachsprache nennt man TFT auch "Dünnschichttransistor".
Auf die PC-Bildschirme übertragen heißt das, pro Display
Pixelpunkt kommen drei Transistoren zum Einsatz. Je nach Kenntnisstand
spricht man auch von Matrix-LCD oder auch von TFT-Display. TFT sind
auch die Grundbausteine für Flüssigkristall-Bildschirmen
(LCD).
TFT-Bildschirme können im Gegensatz zu normalen LCD-Bildschirmen
Bewegungen ohne Probleme darstellen. Die auf den Bildpunkten aufgebrachten
Transistoren für die Farbdarstellung reagieren einfach wesentlich
schneller als die etwas trägen Moleküle aus den Flüssigkristallen.
Wie auch bei den herkömmlichen LCD-Bildschirmen sind TFT-Bildschirme
sehr strahlungsarm und schonen die Augen. Ein längeres Arbeiten
über beispielsweise acht Stunden ist für das menschliche
Empfinden kein Problem.
Die
TFT-Technologie ist aufgrund ihrer Herstellung etwas teuer als LCD
und deshalb sind TFT-Monitore nicht unbedingt in jedem Notebook
zu finden. Gerade bei günstigeren Notebooks wird gerne an TFT-Displays
gespart. Wer die Vorzüge von TFT kennt und sich einen Notebook
kauft, sollte daher darauf achten, welche Technologie im Display
eingebaut ist. Die etwas bessere TFT-Technologie ist unter anderem
auch den speziellen LEDs geschuldet, die oft als Backlight verwendet
werden. In diesem Zusammenhang wird oft die Samsung LED genannt,
die übrigens auch als Blitzlicht bei Handy-Kameras zum Einsatz
kommt.
TFT-Monitore werden gerne auch als "Flatscreen oder Flachmonitore"
bezeichnet, selbst wenn sie es gar nicht sind. Findet man derartige
Bezeichnungen bei den Produktbeschreibungen, sollte man vorsichtshalber
noch einmal nachfragen.
TFT-Bildschirme arbeiten zumeist mit einer festen Auflösung;
bei einem 15 Zoll-Monitor beispielsweise mit 1024 x 768 Bildpunkte
wobei ein Bildpunkt ein Pixel entspricht. Ist die Auflösung
niedriger (beispielsweise bei 800 x 600 Bildpunkten), so setzt sich
ein Bildpunkt aus mehreren Pixel zusammen. Dies allerdings führt
dann zu einer gewissen Unschärfe der Anzeige.
TFT-Bildschirme werden gerne von PC-Spieler genommen, die an den Aufbau
einer Simulation oder auch Strategie-Spiele ähnlich wie die berühmte
Schlacht
im Teutoburger Wald bei Detmold,
arbeiten. Derartige Strategiespiele erfordern ein immer wiederkehrendes
langes Betrachten der Szenen und TFT-Bildschirme helfen, dass die
Augen mit der Zeit nicht schmerzen und dadurch womöglich die
Konzentration und die Lust am Spiel nachlassen.
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